Hei!
Bevor ich heute vielleicht wenigstens ein bisschen früher ins Bett gehe, um mein Schlafdefizit auszubessern, will ich noch kurz was über meinen gestrigen Besuch in Bergen schreiben. Warum war ich schon wieder dort? So nah ist es nun wirklich nicht. Aber unser "Seismic Waves"-Kurs hatte das Glück, von der Firma "Fjord Instruments" eingeladen zu werden. Dieser Betrieb gehört zu Schlumberger und stellt in Knarvik nahe Bergen Streamer (für marine Seismik) her.
Die Organisatoren hatten unseren Hinflug für 6.30 Uhr ab Lufthavn Trondheim-Værnes und unseren Rückflug mit Ankunft um 23.30 Uhr ebendort gebucht. Daher durften wir wieder sehr früh aufstehen und aus dem Flugzeug hat man leider auch nichts als schwarz gesehen. In Bergen-Flesland wurden wir von einem Bus abgeholt und nach Knarvik gebracht. Nach der erstaunlich ausführlichen Sicherheitseinführung (wahrscheinlich wollten sie zeigen, wie groß Sicherheit bei ihnen geschrieben wird) haben wir einige Vorträge gehört (mehr und minder interessant) und Essen in der Betriebskantine bekommen. Am Nachmittag durften wir die Fertigungshallen besichtigen, was sehr interessant war.
Um 16 Uhr wurden wir ins Zentrum von Bergen gefahren und durften in demselben "Peppes Pizza" Restaurant speisen, wo Teresa und ich schon vor zweieinhalb Wochen waren. Nach dem feinen Essen hatten wir sogar noch Zeit, ein bisschen durch die Stadt zu schlendern, was wir in einer bunt gemischten Erasmus-Norweger-Gruppe auch getan haben. Der Heimflug war trotz Müdigkeit auch ganz in Ordnung. Auf der Heimfahrt vom Flughafen waren die Straßen allerdings etwas verschneit, sodass wir sehr vorsichtig waren.
Über Nacht hat es dann noch mehr geschneit und heute Morgen war alles weiß. Eine unserer Wohnungskolleginnen wollte (und ist wohl auch) dementsprechend mit den Ski in die Uni fahren. Hoffentlich haben die dabei nicht so sehr gelitten. Während Teresa den Bus genommen hat, bin ich wieder mit dem Fahrrad herumgerutscht. Und diesmal wirklich, da einfach zu viel Schnee und Matsch für Reifen ohne Profil lag. Auf dem Heimweg musste ich dann über weite Strecken schieben.
Für Teresa haben wir am Abend Spike-Reifen gekauft. Dadurch lässt sich dann hoffentlich die Buskarte vermeiden. Allerdings mussten wir dazu relativ lange suchen, da die günstigen Modelle derzeit alle ausverkauft sind. Nach dem erfolgreichen Kauf haben ich/wir die Reifen dann auch gleich noch montiert. Die Bremsen waren natürlich auch wieder nachzustellen. Damit sollte morgen dann ein guter Uniweg gesichert sein.
Vennlig hilsen
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