Hallo!
Heute mussten wir wieder zu Fuß zum Sprachkurs gehen (ca 30 min), aber ich hab schon einige Leute gefragt und bekomme sowohl Werk- als auch Flickzeug um meinen platten Reifen zu verarzten. Jetzt ist nur mehr die Frage, wann wir Zeit dafür finden...
Nach dem Sprachkurs haben wir bei Ulrike Palatschinken gemacht (einerseits süß, andererseits pikant und u.a. mit Lachs!) und nebenher die Olympiaeröffnung angeschaut. War sehr unterhaltsam, u.a. durch die norwegischen Fernsehkommentare. Aber auch unsere Sprachkurskollegen (heute waren wir Deutschsprachigen wieder "unter uns") sind sehr nett und wir hatten schon viel Spaß miteinander.
In meiner Wohnung über dem Partykeller tut sich auch etwas. Gestern ist ein Inder eingezogen, der Informatik studiert und zuerst ein Jahr in Trondheim studiert und dann nach Finnland geht. Er spricht total gut Englisch und dürfte ein angenehmer Mitbewohner sein. Andererseits bin ich zur Zeit eh öfter bei Zachi, da es dort abends meist ruhiger ist. Allerdings hat auch er heute einen Mitbewohner bekommen. Der erste Eindruck war etwas seltsam, aber wir werden sehen, wie sich das Zusammenleben entwickelt.
Einerseits haben wir uns ja im jetzigen Wohnheim für eine Zweierwohnung beworben, andererseits kennen wir 2 Leute aus der gleichen WG, die in einem Monat ausziehen und ev. können wir dort einziehen. Vielleicht ergibt sich auch etwas anderes, allerdings sind die Miete näher an der Innenstadt um einiges teurer und wir haben nicht vor, noch mehr Geld fürs Wohnen auszugeben.
Aber abgesehen von der Wohnsituation geht's uns sehr gut :)
Liebe Grüße und gute Nacht!
Freitag, 8. August 2008
Donnerstag, 7. August 2008
Besuch aus dem Schwabenlande
Hei alle sammen!Heute gabs neben dem täglichen Sprachkurs eine Sensation. Gegend Abend bekam ich einen Anruf von einer deutschen Handynummer. Es war mein Onkel, der derzeit mit Frau und Kindern Urlaub in Norwegen macht. Sie sind mit ihrem Motorradgespann tatsächlich bis zu uns nach Trondheim gefahren. Natürlich haben wir uns getroffen und einen kleinen Stadtrundgang gemacht. Ich finde es erstaunlich, dass eine vierköpfige Familie einfach nur mit Motorrad plus Beiwagen Urlaub macht. Außerdem fühlt man sich total nah an zu Hause, wenn einfach jemand mit dem Motorrad vorbeifährt. Aber schätzungsweise werden sie die einzigen bleiben, die nicht mit dem Flugzeug oder Zug anreisen. Der Anfang ist nun ja gemacht: Wir freuen uns auf weiteren Besuch!
Einen kleinen Wermutstropfen gabs heute leider noch. Teresa ist mit dem Fahrrad auf dem Weg in die Stadt in einen Nagel gefahren, was natürlich zu schnellem Druckverlust im Reifen führte... Immer diese Fahrräder!
Na, dann wünsche ich euch eine gute Nacht und schaue, dass ich es heute mal früher ins Bett schaffe.
Ha det bra.
Mittwoch, 6. August 2008
Orgelkonzert
God dag alle sammen!
Auch heute waren wir wieder pünktlich um neun Uhr zum Sprachkurs in Dragvoll. Dies ist, wie schon erwähnt, der NTNU-Campus der Geisteswissenschaftler. Er liegt etwas außerhalb und noch weiter oben auf dem Hügel als unsere Studentenstadt Moholt. Daher sieht man auf dem Weg dorthin schön über den ganzen Fjord. Heute zeigten sich da dort vermehrt Wolken. Dementsprechend regnete es auch mehrmals. Aber zwischendrin schien immer die Sonne. Dieses Wetter wird uns wohl noch sehr häufig begegnen. Schließlich heißt es nicht umsonst, dass man in Norwegen nie ohne Regenjacke aus dem Haus gehen sollte. Auch in dieser Hinsicht war unsere erste Woche in Trondheim also eine Ausnahme.
Im Unterricht waren heute alle recht müde. Da half es auch nichts, dass wir gegenseitig Steckbriefe schreiben sollten und dass wir Besuch von einer Reporterin der Studentenzeitung "Under dusken" bekamen. Mit dieser konnten sowieso nur die Fortgeschrittenen unter uns reden. Auch ins Sprachlabor "durften" wir heute wieder, wo wir zu unserer aller Freude drei Minuten vor Schluss noch ein halbstündiges Diktat begannen...
Wie der Titel dieses Posts vermuten lässt, haben wir uns heute Abend das Kulturprogramm der Olavsfestdagene etwas näher angeschaut. Irgendetwas will man ja schließlich auch davon haben, wenn in der Stadt die ganze Zeit gefeiert wird (die Legende um Olav und Informationen zum Pilgerweg nach Nidaros lassen sich leicht ergooglen). Jedenfalls haben wir uns für ein Orgelkonzert im Nidarosdom entschieden. Interpret war Gustav Leonhardt, der als einer der Wegbereiter der historischen Aufführungspraxis bekannt und schon 80 Jahre alt ist. Er spielte lauter barocke Meister auf der Wagner-Orgel von 1741, die im Querschiff des Domes hängt (Foto von nidarosdomen.no). Das Konzert hat uns rundum gut gefallen, besonders die verschiedenen Partiten und Ciaconnen, die dargeboten wurden.
Beste Grüße aus Nidaros
Auch heute waren wir wieder pünktlich um neun Uhr zum Sprachkurs in Dragvoll. Dies ist, wie schon erwähnt, der NTNU-Campus der Geisteswissenschaftler. Er liegt etwas außerhalb und noch weiter oben auf dem Hügel als unsere Studentenstadt Moholt. Daher sieht man auf dem Weg dorthin schön über den ganzen Fjord. Heute zeigten sich da dort vermehrt Wolken. Dementsprechend regnete es auch mehrmals. Aber zwischendrin schien immer die Sonne. Dieses Wetter wird uns wohl noch sehr häufig begegnen. Schließlich heißt es nicht umsonst, dass man in Norwegen nie ohne Regenjacke aus dem Haus gehen sollte. Auch in dieser Hinsicht war unsere erste Woche in Trondheim also eine Ausnahme.
Im Unterricht waren heute alle recht müde. Da half es auch nichts, dass wir gegenseitig Steckbriefe schreiben sollten und dass wir Besuch von einer Reporterin der Studentenzeitung "Under dusken" bekamen. Mit dieser konnten sowieso nur die Fortgeschrittenen unter uns reden. Auch ins Sprachlabor "durften" wir heute wieder, wo wir zu unserer aller Freude drei Minuten vor Schluss noch ein halbstündiges Diktat begannen...Wie der Titel dieses Posts vermuten lässt, haben wir uns heute Abend das Kulturprogramm der Olavsfestdagene etwas näher angeschaut. Irgendetwas will man ja schließlich auch davon haben, wenn in der Stadt die ganze Zeit gefeiert wird (die Legende um Olav und Informationen zum Pilgerweg nach Nidaros lassen sich leicht ergooglen). Jedenfalls haben wir uns für ein Orgelkonzert im Nidarosdom entschieden. Interpret war Gustav Leonhardt, der als einer der Wegbereiter der historischen Aufführungspraxis bekannt und schon 80 Jahre alt ist. Er spielte lauter barocke Meister auf der Wagner-Orgel von 1741, die im Querschiff des Domes hängt (Foto von nidarosdomen.no). Das Konzert hat uns rundum gut gefallen, besonders die verschiedenen Partiten und Ciaconnen, die dargeboten wurden.
Beste Grüße aus Nidaros
Dienstag, 5. August 2008
Viking Hiking
Hallo ihr lieben Blog-Leser!
Heute war wieder ein ereignisreicher Tag hier in Trondheim.
Am Vormittag gab es neuerlich ein Diktat im Sprachkurs. Es geht schon viel besser als am Anfang, nur das Problem ist, dass man Vokabeln, die man überhaupt nicht kennt, meistens auch nicht versteht, geschweige denn richtig schreiben kann. Zachi tut sich da etwas leichter, er meint, man kann im Norwegischen sogar hören, wie es richtig geschrieben wird. Bewundernswert. :)
Aber beim aktiven Sprechen tun wir uns beide noch schwer. Aber wir dürfen jetzt ein Jahr üben... Allerdings kann man sich im Sprachkurs mit Deutsch auch ganz gut verständigen und wir haben auch schon wirklich liebe Leute kennen gelernt!
Am Nachmittag stand das berühmt-berüchtigte Viking Hiking am Programm. Wer ein echter Wikinger werden wollte, musste 3 Seen in der Bymarka durchschwimmen und wurde danach offiziell zertifiziert! Aber ich erzähle mal von Anfang an:
Wir sind mit dem Bus von Moholt losgefahren und waren nach ca. 15 min Busfahrt im Naherholungsgebiet der Trondheimer. Neben der Straße haben einige eine Elchkuh gesehen, wir waren aber leider zu langsam... Dafür sind wir an der Schisprungschanze vorbeigefahren. Letztes Jahr gab es einen österreichischen Dreifachsieg, vielleicht lässt sich das ja heuer wiederholen und ich kann live dabei sein. Aber bis zum Winter bleibt uns ja hoffentlich noch etwas Sommer erhalten!
Auf jeden Fall setzte uns der Bus am ersten See ab, wir bekamen unser Jausenpaket und der Koordinator des "International Office" der NTNU (Wolfgang Laschet, ein ausgewanderter Deutscher) stürzte sich als erstes ins Wasser und ca. 50 Erasmusstudenten hinterher. Das Wasser war zum Glück nicht so kalt, zumindest haben wir hier schon in kälteren Gewässern (z.B. Fjord) gebadet. Auch das Wetter war uns hold. Es hat hier zwar keine (außergewöhnlichen) 30° sonder nur mehr (gewöhnliche) 20°C, aber die Sonne war da und deswegen war es nicht so kalt.
Nach einer Wanderung von ca. 30 min waren wir am zweitem See, den wir schon vom Wochende kannten. Beim See "Lian" mussten wir bis zur Insel im See schwimmen und wieder zurück. Danach war es schon etwas kälter, zum Glück war aber wieder die Sonne da. Nur so wirklich Lust auf den dritten See hatte niemand. Aber wer ein echter Wikinger sein will, muss da durch!!
Nach weiteren 20 min Gehzeit waren wir da. Im Wald gab es wieder so viele Schwarzbeeren. Mmmh...
Es waren schon deutlich weniger Leute, die sich in die Fluten des letzten Sees stürzten und ich muss sagen, dass ich es alleine wohl auch nicht gemacht hätte. Trotzdem war es eigentlich ganz nett, das Wasser war wieder nicht so kalt und nachdem die Sonne auch ganz schön geschienen und alles im See geglitzert hat, war es wirklich angenehm. Ich hätte mir nicht gedacht, dass wir hier im Norden noch so viel Sommer haben würden. Allerdings war uns danach auch wirklich kalt und wir waren froh und glücklich, unsere Zertifikate in den in weiser Voraussicht mitgebrachten Fleecepullovern in Empfang nehmen zu dürfen!
Danach fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Moholt ins Studentenwohnheim.
Am Abend gab es noch was Feines: wir haben Garnelen gemacht. Die gibt es im Supermarkt echt total günstig... (was man von anderen Dingen nicht behaupten kann, aber das reicht sicher einmal für einen eigenen Blogeintrag!)
So, genug für heute!
Eine gute Nacht wünschen die müden Wikinger.
Heute war wieder ein ereignisreicher Tag hier in Trondheim.
Am Vormittag gab es neuerlich ein Diktat im Sprachkurs. Es geht schon viel besser als am Anfang, nur das Problem ist, dass man Vokabeln, die man überhaupt nicht kennt, meistens auch nicht versteht, geschweige denn richtig schreiben kann. Zachi tut sich da etwas leichter, er meint, man kann im Norwegischen sogar hören, wie es richtig geschrieben wird. Bewundernswert. :)
Aber beim aktiven Sprechen tun wir uns beide noch schwer. Aber wir dürfen jetzt ein Jahr üben... Allerdings kann man sich im Sprachkurs mit Deutsch auch ganz gut verständigen und wir haben auch schon wirklich liebe Leute kennen gelernt!
Wir sind mit dem Bus von Moholt losgefahren und waren nach ca. 15 min Busfahrt im Naherholungsgebiet der Trondheimer. Neben der Straße haben einige eine Elchkuh gesehen, wir waren aber leider zu langsam... Dafür sind wir an der Schisprungschanze vorbeigefahren. Letztes Jahr gab es einen österreichischen Dreifachsieg, vielleicht lässt sich das ja heuer wiederholen und ich kann live dabei sein. Aber bis zum Winter bleibt uns ja hoffentlich noch etwas Sommer erhalten!
Auf jeden Fall setzte uns der Bus am ersten See ab, wir bekamen unser Jausenpaket und der Koordinator des "International Office" der NTNU (Wolfgang Laschet, ein ausgewanderter Deutscher) stürzte sich als erstes ins Wasser und ca. 50 Erasmusstudenten hinterher. Das Wasser war zum Glück nicht so kalt, zumindest haben wir hier schon in kälteren Gewässern (z.B. Fjord) gebadet. Auch das Wetter war uns hold. Es hat hier zwar keine (außergewöhnlichen) 30° sonder nur mehr (gewöhnliche) 20°C, aber die Sonne war da und deswegen war es nicht so kalt.
Nach einer Wanderung von ca. 30 min waren wir am zweitem See, den wir schon vom Wochende kannten. Beim See "Lian" mussten wir bis zur Insel im See schwimmen und wieder zurück. Danach war es schon etwas kälter, zum Glück war aber wieder die Sonne da. Nur so wirklich Lust auf den dritten See hatte niemand. Aber wer ein echter Wikinger sein will, muss da durch!!
Nach weiteren 20 min Gehzeit waren wir da. Im Wald gab es wieder so viele Schwarzbeeren. Mmmh...
Danach fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Moholt ins Studentenwohnheim.
Am Abend gab es noch was Feines: wir haben Garnelen gemacht. Die gibt es im Supermarkt echt total günstig... (was man von anderen Dingen nicht behaupten kann, aber das reicht sicher einmal für einen eigenen Blogeintrag!)
So, genug für heute!
Eine gute Nacht wünschen die müden Wikinger.
Montag, 4. August 2008
IKEA
Hei hei!
Heute ist nicht sonderlich viel passiert und trotzdem hatten wir viel zu tun. Nach dem Sprachkurs waren wir mit Ulrike, Michael und Daniel im IKEA. Obwohl der Markt eigentlich nicht schwer zu finden war, brauchten wir etwas länger, da wir einen Umweg gefahren sind. Beim IKEA waren dann ziemlich viele Leute, was uns in Anbetracht der Tageszeit doch etwas verwunderte. Ansonsten sieht der IKEA doch sehr gleich aus wie bei uns. Wir haben uns einige Dinge wie eigenes Besteck, einen kleinen Teppich und zwei kleine Pflanzen geleistet, um das Wohnheimszimmer wohnlicher zu machen. Außerdem gab es natürlich "Kjøttboller" zu essen und Trinken zum Nachfüllen. Es war sehr lustig mit unseren Sprachkurskollegen.
Am Abend haben wir dann noch Wäsche gewaschen. In einem der Wohnblöcke gibt es eine große Waschküche im Keller mit guten Maschinen. Einzige Hürde war für uns, dass wir anfänglich das Waschmittel vergessen hatten... Aber jetzt ist alles sauber und muss nur noch trocknen. Dazu haben wir erstmal nicht die Trockner in der Waschküche verwendet, sondern die Wäsche wie früher aufgehängt. Da wir so viel hatten, haben wir dazu auch einen Küchenschrank in Beschlag genommen, dessen Funktion uns anfangs nicht ganz klar war. Offensichtlich ist das ein beheizter und belüfteter Schrank zum Trocknen der Abtrockenhandtücher. Sehr interessant!
Nun wünschen wir eine gute Nacht!
Hjertelig hilsen
PS: vielen Dank für eure Kommentare!
Heute ist nicht sonderlich viel passiert und trotzdem hatten wir viel zu tun. Nach dem Sprachkurs waren wir mit Ulrike, Michael und Daniel im IKEA. Obwohl der Markt eigentlich nicht schwer zu finden war, brauchten wir etwas länger, da wir einen Umweg gefahren sind. Beim IKEA waren dann ziemlich viele Leute, was uns in Anbetracht der Tageszeit doch etwas verwunderte. Ansonsten sieht der IKEA doch sehr gleich aus wie bei uns. Wir haben uns einige Dinge wie eigenes Besteck, einen kleinen Teppich und zwei kleine Pflanzen geleistet, um das Wohnheimszimmer wohnlicher zu machen. Außerdem gab es natürlich "Kjøttboller" zu essen und Trinken zum Nachfüllen. Es war sehr lustig mit unseren Sprachkurskollegen.
Am Abend haben wir dann noch Wäsche gewaschen. In einem der Wohnblöcke gibt es eine große Waschküche im Keller mit guten Maschinen. Einzige Hürde war für uns, dass wir anfänglich das Waschmittel vergessen hatten... Aber jetzt ist alles sauber und muss nur noch trocknen. Dazu haben wir erstmal nicht die Trockner in der Waschküche verwendet, sondern die Wäsche wie früher aufgehängt. Da wir so viel hatten, haben wir dazu auch einen Küchenschrank in Beschlag genommen, dessen Funktion uns anfangs nicht ganz klar war. Offensichtlich ist das ein beheizter und belüfteter Schrank zum Trocknen der Abtrockenhandtücher. Sehr interessant!
Nun wünschen wir eine gute Nacht!
Hjertelig hilsen
PS: vielen Dank für eure Kommentare!
Sonntag, 3. August 2008
Norges geografiske midtpunkt
Hei hei!Wir sind zurück von unserer Wochenendtour mit dem Sprachkurs. Es war eine sehr unterhaltsame Zeit und es ist viel passiert....
Am Freitagnachmittag sind wir mit dem Bus vom Studentenwohnheim Moholt gestartet und haben noch ein paar andere Kollegen vom Wohnheim Berg abgeholt. Dieses Studentenwohnheim liegt näher an der Innenstadt, ist aber schon so marrode, dass es in einem Semester abgerissen wird.
Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt Richtung Norden (genaue Karte folgt) mit wunderschönem Blick auf die Fjorde, sind wir in Nordheim angekommen. Die Hütte hatte irgendwie Schullandwochencharakter...
Bald darauf hat sich auch herausgestellt, dass wir am Samstag nicht einfach nur irgendwohin wandern würden, sondern zu einem ganz besonderen Punkt. Wenn nicht sogar zu DEM Punkt. Zu Norwegens Mittelpunkt (der von Österreich liegt in Bad Aussee). Der zukünftige Diplom-Geograph Michael und der angehende Diplom-Geophysiker Zachi waren sich zwar nicht ganz einige, wie der Punkt zu berechnen war und ob die Berge auch mitberechnet werden oder nicht. Oder ob es gar der Schwerpunkt ist?! Ich weiß es nicht. (Anmerkung Zachi: Natürlich ist es einfach der Flächenschwerpunkt.) Tatsache ist, dass es knapp 4 h gedauert hat, um von unserer Unterkunft dorthin zu gelangen und 3,5 h wieder zurück... Und das auf einem immerfortwährenden Steg durch eine Sumpf-Moor-Landschaft. Es gab wieder viele Schwarz/Blaubeeren und ... tata... Moltebeeren. Die gibt es nur in Skandinavien und sie zieren sogar Finnlands 2 Euro-Münzen.
Allgemein hatten wir wieder ziemliches Glück mit dem Wetter, es war sogar richtig warm. Nach der Tour waren aber alle total müde. Am Abend gab es dann BBQ mit pølser und Hamburger und Lachs. Diesmal plus Lagerfeuer. Grillen mögen die Norweger wohl gerne. Ich weiß nur nicht, ob ich das nächste Jahr weiterhin so viele pølser essen möchte wie bisher... Wir werden sehen.
Am Sonntag waren wir wieder am See in der Nähe unserer Hütte, wo wir schon am Vortag wagemutig geschwommen sind. Es war ziemlich kalt. Da war das Baden im Meer ja wirklich um ein Vielfaches wärmer!
Es gab einige Kanus und Boote und wir sind auf dem großen See herumgepaddelt, was ziemlich schön war.
Heute Abend haben wir noch unseren zweiten Norwegischaufsatz geschrieben. Diesmal war es eine Präsentation über uns selbst. Und wir haben noch jede Menge Übungsblätter gemacht.
Wir sind also (r)echt fleißig!!
Liebe Grüße an alle!
Freitag, 1. August 2008
Fahrrad und Wochenende
Hei alle sammen!
Heute gibt es nur eine kurze Meldung, da wir um 16 Uhr im Rahmen unseres "social programmes" nach Nordheim aufbrechen. Dort, anderthalb Autostunden nördlich von Trondheim, werden wir mit drei Sprachkursgruppen das Wochenende verbringen; daher wird es hier auch keine neuen Posts geben. Hoffentlich regnet es nicht so viel. So heiß ist es seit gestern jedenfalls nicht mehr und heute Morgen hat es zum ersten Mal genieselt.
Eine Sache muss ich aber doch noch erzählen. Gestern Abend haben wir nach feiner selbstgemachter Pizza nämlich ein bisschen an den Fahrrädern montiert. Jetzt ist Teresas Sattel nicht mehr für eine 2m-Person eingestellt und mein Fahrradschlauch samt Mantel ist ausgetauscht. Einzig das Problem mit der Kette, die nicht auf die Ritzel passt, konnte nicht gelöst werden. Gibt es für sowas eigentlich keine Norm?? Jetzt fahre ich halt kleine Gänge und manchmal kracht es wie... (siehe mein letzter Eintrag)
Heute Morgen waren wir schon bei der Polizei, um eine Aufenthaltsgenehmigung für ein ganzes Jahr zu bekommen. Ab drei Monaten braucht man das offensichtlich. Der Antrag ging aber total flott, keine fünf Minuten und wir waren wieder draußen. Danach durften wir unsere Fahrräder zum ersten Mal richtig ausprobieren. Lange steile Hügel bis zum Campus Dragvoll...
Die partielle Sonnenfinsternis haben wir leider nicht beobachtet, da wir nicht davon wussten und zu dieser Zeit sowieso Kurs hatten. Aber eigentlich hätte man sie ja tatsächlich besser sehen sollen als in Mitteleuropa.
Achja, Rosenborg. Am Stadion dieser angeblichen Hauptattraktion Trondheims kamen wir schon häufiger vorbei, aber ansonsten hört man da derzeit nicht viel. Leider hat die Mannschaft in letzter Zeit ja auch nicht mehr wirklich gut gespielt und sogar gegen den Erzrivalen Bergen verloren! CL waren noch andere Zeiten...
Wünsch euch allen ein schönes Wochenende mit frohem Schaffen/Lernen/Ferien!
Ha det bra.
Heute gibt es nur eine kurze Meldung, da wir um 16 Uhr im Rahmen unseres "social programmes" nach Nordheim aufbrechen. Dort, anderthalb Autostunden nördlich von Trondheim, werden wir mit drei Sprachkursgruppen das Wochenende verbringen; daher wird es hier auch keine neuen Posts geben. Hoffentlich regnet es nicht so viel. So heiß ist es seit gestern jedenfalls nicht mehr und heute Morgen hat es zum ersten Mal genieselt.
Eine Sache muss ich aber doch noch erzählen. Gestern Abend haben wir nach feiner selbstgemachter Pizza nämlich ein bisschen an den Fahrrädern montiert. Jetzt ist Teresas Sattel nicht mehr für eine 2m-Person eingestellt und mein Fahrradschlauch samt Mantel ist ausgetauscht. Einzig das Problem mit der Kette, die nicht auf die Ritzel passt, konnte nicht gelöst werden. Gibt es für sowas eigentlich keine Norm?? Jetzt fahre ich halt kleine Gänge und manchmal kracht es wie... (siehe mein letzter Eintrag)
Heute Morgen waren wir schon bei der Polizei, um eine Aufenthaltsgenehmigung für ein ganzes Jahr zu bekommen. Ab drei Monaten braucht man das offensichtlich. Der Antrag ging aber total flott, keine fünf Minuten und wir waren wieder draußen. Danach durften wir unsere Fahrräder zum ersten Mal richtig ausprobieren. Lange steile Hügel bis zum Campus Dragvoll...
Die partielle Sonnenfinsternis haben wir leider nicht beobachtet, da wir nicht davon wussten und zu dieser Zeit sowieso Kurs hatten. Aber eigentlich hätte man sie ja tatsächlich besser sehen sollen als in Mitteleuropa.
Achja, Rosenborg. Am Stadion dieser angeblichen Hauptattraktion Trondheims kamen wir schon häufiger vorbei, aber ansonsten hört man da derzeit nicht viel. Leider hat die Mannschaft in letzter Zeit ja auch nicht mehr wirklich gut gespielt und sogar gegen den Erzrivalen Bergen verloren! CL waren noch andere Zeiten...
Wünsch euch allen ein schönes Wochenende mit frohem Schaffen/Lernen/Ferien!
Ha det bra.
Abonnieren
Posts (Atom)